01.04.2022

BVE dokumentiert massive Kostensteigerungen

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) warnt davor, dass die Produktion von Lebensmitteln unrentabel wird, wenn die gestiegenen Kosten nicht gerecht zwischen allen Beteiligten der Wertschöpfungskette verteilt werden. Die Ernährungsindustrie erlebe 'zurzeit die größte Krise seit über 70 Jahren', so die BVE. Der Preis für Gas hat sich vervierfacht, Strom ist um 66 Prozent teurer geworden, Rohstoffe um 33 Prozent, wie eine Dokumentation der BVE zeigt. 'Nach zwei Jahren Corona-Pandemie bräuchten wir dringend Impulse, die die Wirtschaft ankurbeln. Stattdessen stellt die aktuelle Situation die Branche vor bisher nicht gekannte Herausforderungen', sagt Olivier Kölsch, Geschäftsführer der BVE. 'Extrem volatile Rohstoffmärkte und explodierende Energiekosten machen verlässliche Kostenkalkulation fast unmöglich. Dabei sind die Kostensteigerungen, die wir jetzt sehen, noch nicht die Folgen des Krieges. Wenn die gestiegenen Kosten nicht gerecht zwischen allen Beteiligten der Wertschöpfungskette verteilt werden, riskieren wir, dass die Produktion von Lebensmitteln in Deutschland unrentabel wird', so Olivier Kölsch. Quelle & Grafik: BVE (April 2022)
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