04.07.2022

BVE: Gaskrise verstärkt Interesse an Klimaschutz-Kampagne

Die Klimaschutzkampagne der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hat einen neuen Meilenstein erreicht. Mit dem Online-Seminar 'Carbon Footprints für Unternehmen und Produkte' wurde gestern die Marke von über 1.500 Teilnahmen geknackt. 'Das große Interesse der Lebensmittelhersteller an unserer Klimaschutzkampagne zeigt: In der aktuellen Lage zählt jede eingesparte Kilowattstunde. Die Unternehmen suchen mit Hochdruck nach Lösungen, um den Energieverbrauch zu senken und Einsparpotentiale zu heben', sagt Peter Feller, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der BVE.  'Bereits seit einigen Jahren investieren die Lebensmittelhersteller viel Zeit und Geld in Effizienzsteigerungen, aber der Ukrainekrieg und die damit verbundene Unsicherheit bei der Gasbelieferung haben den Druck enorm verstärkt', so Feller weiter. Die reale Gefahr einer Versorgungslücke, falls der Bezug von russischem Erdgas gänzlich zum Erliegen kommen sollte, stellt die deutsche Ernährungsindustrie vor existentielle Herausforderungen. Um die Ernährungssicherheit zu gewährleisten, fordert die BVE die Priorisierung der Ernährungsindustrie und der zugrundeliegenden Lebensmittellieferkette im Falle einer Gasmangellage gemäß der Notfallstufe des Notfallplans Gas der Bundesregierung. Denn trotz aller Einsparbemühungen können viele technische Prozesse im Rahmen der industriellen Herstellung von Nahrungsmitteln kurzfristig nicht ohne Gas auskommen. Die Klimaschutzkampagne der BVE wird mit Mitteln des BMWK gefördert. Kern der Kampagne bilden Online-Seminare, die vielfältige Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen, Leitfäden, Checklisten, das Klimaschutznetzwerk und der Vorteilsrechner, der eine Investitionsbewertung ermöglicht. Weitere Informationen gibt es unter www.plusplusprinzip.de. Quelle & Bild: BVE (Juni 2022)
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