18.06.2026

Kältemittel-Leckagerate bei nur noch 1,0 Prozent

Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) hat über seine Branchensoftware „VDKF-LEC“ anonymisierte Daten von fast 67.000 Anlagenbetreibern und rund 307.000 Kälte- und Klimaanlagen erhoben. Die Auswertung hat ergeben, dass die durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate weiter gesunken ist. Inklusive Havarien lag sie 2025 im Durchschnitt aller Anlagentypen (Klimaanlagen, Gewerbekälte, Industriekälte und Sonderanlagen) bei nur noch 1,0 Prozent – 2017 war sie mit 3,2 Prozent noch mehr als dreimal so hoch. Die höchsten Leckageraten haben Anwendungen in der Gewerbekälte (1,7 %), die niedrigsten im Bereich Splitklima (0,4 %).

Dies sei ein beachtlicher Erfolg der gesamten Kälte-/Klimabranche, so der VDKF, Hersteller, Anlagenbauer und Betreiber legen immer größeren Wert auf die Dichtheit von Anlagen. Gründe für die Entwicklung sieht der Verband unter anderem in einem gestiegene Bewusstsein bei Betreibern und Fachbetrieben für die Umweltauswirkungen der direkten Emissionen von fluorierten Kältemitteln, der schärfere Vorgaben der novellierten F-Gase-Verordnung sowie in der dichtere Bauweise von Anlagen.

Eine ausführliche Auswertung der „VDKF LEC“-Daten stehe demnächst kostenfrei auf der VDKF-Homepage zum Download zur Verfügung, teilt der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe mit.

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