05.11.2026

Dinghartinger: Strudelrezepturen jetzt frei von Palmöl

Die Dinghartinger Apfelstrudel Produktions- und Vertriebs GmbH aus Pliening/Landsham verzichtet in zentralen Teilen ihres Sortiments ab sofort auf Palmöl und Palmfett. Die Umstellung erfolgt schrittweise und gilt zuerst für den „Dinghartinger Apfelstrudel“, das Kernprodukt des bayerischen Familienunternehmens. Auch die Topfen- und Fruchtstrudel werden auf palmölfreie Rezepturen umgestellt.

„Unser zentrales Ziel ist es schon seit einiger Zeit gewesen, Palmöl grundsätzlich aus unseren Produkten zu verbannen. Allerdings waren mit diesem Wechsel auch erhebliche Herausforderungen verbunden, die die Veränderungen sowie Einflüsse im Rezeptur- sowie Backprozess betrafen, und deshalb zahlreiche Versuche nötig machten, um eine optimale Lösung zu erreichen", sagt Julia Landauer, Teil der Geschäftsführung und Prokuristin des Strudelspezialisten.

Geschmeidigerer Teig, kürzere Zutatenliste


Neben dem Verzicht auf Palmöl bringt die Umstellung nach Unternehmensangaben weitere Veränderungen: Der Teig benötigt nach dem Backvorgang eine deutlich kürzere Entspannungszeit und ist geschmeidiger. Zudem wurde die Zutatenliste reduziert; teilweise fallen auch Emulgatoren weg.

Das vor rund 40 Jahren gegründete Familienunternehmen wird von Walter Landauer und seiner Tochter Julia Landauer geleitet, beschäftigt rund 65 Mitarbeiter und bietet über 60 Strudelvarianten an. Zum Gesamtsortiment gehören auch andere Mehlspeisen, Kuchen, Teige, Brotsorten und ein spezielles C&C-Sortiment, etwa mit Apfelküchle, Kaiserschmarrn und Quiche Lorraine. Dinghartinger beliefert ausschließlich den nationalen und internationalen Großhandel. Im Vorjahr investierten Dinghartinger etwa 17 Millionen Euro in den Ausbau der Produktion.

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