27.01.2026

Lidl: Führend auf der „Superlist Umwelt Europa - Deutschland 2026“

Discounter Lidl festigt seine Vorreiterrolle in der „Superlist Umwelt Europa - Deutschland“. Auch in diesem Jahr belegt der Lebensmitteleinzelhändler im deutschen Markt den ersten Platz in der Einzelhandelsstudie des Think Tanks Questionmark, dem WWF Niederlande, Madre Brava und ProVeg International.

Das internationale Forschungs- und Stakeholder-Programm hat eigenen Angaben nach den ersten europäischen Maßstab entwickelt, um Lebensmitteleinzelhändler hinsichtlich ihres Beitrags zu einem gesunden, nachhaltigen und fairen Lebensmittelsystem zu vergleichen. Die „Superlist Umwelt Europa - Deutschland“ filtert die Ergebnisse des europäischen Rankings „Superlist Umwelt Europa“ für den deutschen Markt und stellt die Nachhaltigkeitsstandards der führenden Lebensmitteleinzelhändler hierzulande gegenüber.

Ausschlaggebend für Lidls Führungsposition sei die Proteinstrategie: Angelehnt an die Planetary Health Diet hat sich der Discounter 2022 als erster Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland das Ziel gesetzt, den Anteil pflanzenbasierter Proteinquellen von rund elf Prozent im Vergleich zu tierischen Proteinquellen im Sortiment bis 2030 auf 20 Prozent zu erhöhen. Das Proteinverhältnis veröffentlicht der Lebensmitteleinzelhändler jährlich nach der WWF-Methode. Dafür erhält Lidl in der Superlist die höchste Punktzahl im deutschen Vergleich.

Lidl fährt eine transparente Klimastrategie


Zudem überzeugt Lidl als Vorreiter in der "Superlist Umwelt Europa - Deutschland" mit seinem detaillierten Klima-Fahrplan: Bis 2034 will der Lebensmitteleinzelhändler seine Treibhausgasemissionen in der Land- und Forstwirtschaft sowie der sonstigen Landnutzung, sogenannte Flag-Emissionen, um 42,4 Prozent reduzieren. Dieses kurzfristige Ziel wurde im Rahmen des Pariser Klimaabkommens gesteckt, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Dazu will Lidl zum Beispiel die Milchlieferanten der Eigenmarke „Ein gutes Stück Bayern“ mit einem Aufpreis für nachhaltige Klimamaßnahmen unterstützen. Bis spätestens 2050 will das Unternehmen das Net-Zero-Ziel erreichen.

Für die Messbarkeit veröffentlicht der Lidl seine direkten und indirekten betriebsbedingten Emissionen sowie Emissionen aus der Wertschöpfungskette jährlich. Dabei unterscheidet der Lebensmitteleinzelhändler Flag-Emissionen von Energie- und Industrie-Emissionen auf Ebene der Kategorien wie Transporte oder Betriebsabfälle. Darüber hinaus werden dem Unternehmen nach die Flag-Emissionen nach Lebensmittelkategorien wie beispielsweise Fleisch und Fisch oder Obst und Gemüse aufgeschlüsselt.

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