30.01.2026

Feine Backwaren: Produktionsmenge 2025 erneut gesunken

Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) blickt für die Branche auf ein schwieriges Jahr 2025 zurück. Nach Schätzungen des BDSI sank die Produktion der in Deutschland hergestellten Süßwaren und Knabberartikel im Jahr 2025 um -5,3 Prozent auf 3,9 Mio. t. Wertmäßig entwickelte sich die Produktion mit rund 18,6 Mrd. Euro positiv (+8,7 %).

Auch die zu den Süßwaren zählende Produktgruppe Feine Backwaren verzeichnete 2025 einen Rückgang. In der Menge fiel die Produktion um -4,2 Prozent. Insgesamt wurden etwa 701.000 t produziert. Wertmäßig stieg die Produktion um +1,5 Prozent auf rund 3,0 Mrd. Euro. Auch die Exporte verzeichneten 2025 bei den Feinen Backwaren einen Rückgang von -3,0 Prozent in der Menge. Der Exportwert stieg um +5,2 Prozent. Bereits 2024 mussten die Hersteller von Feinen Backwaren einen Rückgang der Produktionsmengen um -3,8 Prozent vermelden. Zu der Produktgruppe Feine Backwaren zählen beispielsweise Kekse, Mürbegebäck, Waffeln, Stollen, Spekulatius, aber auch Zwieback oder Knäckebrot.

„Drastische Kostensteigerung bei Rohstoffen“


Als Ursache für die schwierige Situation der Unternehmen nennt der BDSI „drastische Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Personal, Energie und Logistik und eine Flut an bürokratischen Anforderungen, die den Unternehmen immer mehr die Luft abschnüren. Dies führt zu einem deutlichen Rückgang der Produktionsmenge in Deutschland". Weil insbesondere bei den Kakao- und Haselnusspreisen keine Entspannung zu erkennen sei, rechnet die Süßwarenindustrie auch 2026 nicht mit einem einfachen Jahr.

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