22.05.2026
Resch&Frisch wächst auf 155 Mio. Euro

Foto/Grafik: Resch&Frisch
Die Geschäftsführung von Resch&Frisch (v.l.n.r.): Bernhard Prechtl (CFO), Wolfgang Frießnegg (COO), Georg Resch (Eigentümer und CEO), Mag. Sabine Schgör (CCO).
Der österreichische Backwarenhersteller Resch&Frisch blickt auf ein leicht wachsendes Geschäftsjahr 2025 zurück. Das Familienunternehmen erzielte einen Umsatz von 155 Mio. Euro und legte damit gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent zu. Die Zahl der Mitarbeitenden blieb mit rund 1.300 Beschäftigten stabil. Als Wachstumstreiber nannte Resch&Frisch unter anderem die auf drei Säulen basierende Vertriebsstrategie, regional abgesicherte Rohstoffe über Vertragsanbau sowie die neue Produkt-Linie Von Resch, die die Umsatzerwartungen weit übertroffen habe.
Ausgebaut hat Resch&Frisch auch seinen Glutenfrei-Schwerpunkt mit Neuprodukten wie süßem Plunder und einem glutenfreien Croissant. "In Österreich, vor allem aber auch in Deutschland, stößt dieses Angebot auf starkes Interesse", betont der Hersteller, der über 19 Vertriebsstandorte verfügt (12 in Deutschland, 7 in Österreich). Parallel dazu investierte das Unternehmen in den Ausbau der Fertigungskapazitäten für die Premium-Manufaktur in Gunskirchen und in neue Verpackungslösungen.
Für die weitere Marktentwicklung zeigt sich Resch&Frisch zuversichtlich. Im B2B-Geschäft rechnet man mit einer starken Sommer- und Herbstsaison in Gastronomie und Hotellerie in Österreich und Deutschland. Im B2C-Bereich wachse der Kundenkreis weiter, weil Haushalte die Vorteile der Zustellung, Produktqualität und einfache Zubereitung schätzen. Im Filialgeschäft liege der Fokus auf frequenzstarken Standorten und Café-Konzepten; insbesondere das Frühstück entwickelt sich dynamisch. „Unser Ziel ist, weiter profitabel zu wachsen und dabei unserer Linie treu zu bleiben“, so Eigentümer Georg Resch.
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