15.06.2026

Vion verkauft Salomon FoodWorld an Group of Butchers

Die Vion Food Group hat mit der niederländischen Group of Butchers eine Vereinbarung über den Verkauf ihrer gesamten Business Unit Food Service erzielt. Die geplante Transaktion stellt den letzten wesentlichen Meilenstein bei der strategischen Neuausrichtung des deutschen Portfolios von Vion dar. Gleichzeitig unterstreiche dieser Schritt den klaren Fokus des Konzerns auf die Stärkung seiner Kernmärkte und Wertschöpfungsketten in den Benelux-Ländern, so das Unternehmen in einer Pressemeldung.

Die Transaktion ist als Share Deal strukturiert und umfasst die Vion Food Service Holding GmbH, die Salomon FoodWorld GmbH sowie deren Tochtergesellschaften einschließlich der Produktionsstandorte in Großostheim und Holzwickede. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen und wird innerhalb der kommenden Monate erwartet. Bis zum finalen Closing werden alle Standorte, Geschäftsaktivitäten und Lieferketten wie gewohnt fortgeführt.

Plattform für „weiteres Wachstum und operative Synergien“


Salomon FoodWorld hat sich in den vergangenen Jahren zu einem dynamisch wachsenden Unternehmen mit starken Marktpositionen in mehreren europäischen Ländern entwickelt. Mit der Group of Butchers übernehme ein international etabliertes Lebensmittelunternehmen die Führung, das über weitreichende Expertise in der handwerklichen Herstellung hochwertiger Produkte sowie über langjährige Beziehungen zu führenden Einzelhandelskunden verfüge, betont Vion. Die Kombination soll eine stärkere Plattform für weiteres Wachstum schaffen, operative Synergien nutzen und zugleich Kontinuität für Mitarbeitende, Kunden und Geschäftspartner bieten.

„Diese Transaktion schafft großen Mehrwert für die Group of Butchers und bietet Salomon FoodWorld gleichzeitig eine starke Plattform, um ihren erfolgreichen Wachstumskurs fortzusetzen“, erklärt Tjarda Klimp, CEO der Vion Food Group. Mit dem Abschluss werde Vion den letzten wesentlichen Schritt bei der vor zwei Jahren angekündigten Anpassung des deutschen Portfolios vollziehen und die eigene Bilanz stärken. Der Fokus liege künftig ganz auf den niederländischen Landwirten, den dortigen Betrieben sowie Investitionen in Nachhaltigkeit und wertschöpfende Marktsegmente in der Benelux-Region.

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