27.02.2026

YouGov: Starker Start ins Tiefkühljahr 2026

Die Kategorie Tiefkühlkost inkl. Speiseeis ist mit einem Umsatzplus von 4,5 Prozent erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet, meldet der YouGov Consumer Index 01/26. Als ausschlaggebend hierfür benennen die Marktforscher einen Anstieg der Einkaufshäufigkeit (+4,1 %), während Käufer (+0,9 %) und Ausgaben pro Einkaufsakt (-0,6 %) weitgehend stabil blieben.

Das Umsatzwachstum ist dabei ausschließlich auf den Warenbereich Tiefkühlkost exkl. Speiseeis (+5,0 %) zurückzuführen, so YouGov. Hierzu trug neben einem moderaten Käuferzuwachs (+1,0 %) insbesondere die höhere Frequenz (+4,5 %) bei. Die Ausgaben je Trip blieben nahezu unverändert (-0,5 %), Handelsmarken wuchsen mit plus 6,5 Prozent stärker als Herstellermarken (+3,5 %). Dadurch machen Handelsmarken inzwischen 52 Prozent des gesamten Kategorieumsatzes aus, betont YouGov. Während Handelsmarken bei nahezu konstanten Ausgaben je Trip (-0,3 %) sowohl Frequenz (+3,9 %) als auch Käuferanzahl (+2,8 %) steigern konnten, stammt das Umsatzwachstum der Herstellermarken fast ausschließlich aus der höheren Einkaufshäufigkeit (+3,0 %).

Zu den größten Gewinnern der Kategorie zählen TK-Obst/Säfte (+25,2 %), TK-Snacks (+15,5 %) sowie TK-Komplettgerichte (+12,2 %). Insbesondere TK-Imitate (Fisch-/Fleischersatz) gehörten mit minus 16,5 Prozent zu den größten Verlierern im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Kategorie Speiseeis blieb beim Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau (-0,2%), verlor jedoch deutlich Käufer (-3,5 %). Beim Vergleich der Handels- und Herstellermarken sowie Hauspackungen und Multipacks zeigte sich, dass dieser Käufer- und Umsatzrückgang insbesondere auf Hauspackungs-Markeneis zurückzuführen ist (-12,7 % Käufer; -14,0 % Umsatz). Generell erlitt Speiseeis von Herstellermarken einen Umsatzrückgang von sieben Prozent, insbesondere durch den Rückgang der Käufer (-7,3 %), während Speiseeis von Handelsmarken um 11,3 Prozent wuchs – getragen von mehr Käufern (+3,4 %), höheren Ausgaben pro Einkaufsakt (+2,2 %) sowie einer höheren Einkaufshäufigkeit (+5,4 %).

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