05.02.2024

Mikroplastik: Fast gleich verteilt in allen Proteinarten

Die Unterschiede hinsichtlich des Gehalts an Mikroplastik in Seafood, terrestrischem Fleisch und pflanzenbasierten Proteinen sind zu vernachlässigen. Das sei das Ergebnis einer im Dezember 2023 veröffentlichten wissenschaftlichen Studie mit dem Titel "Exposure of U.S. adults to microplastics from commonly consumed proteins", schreibt das Portal Seafood Source. Alle drei genannten Proteinformen enthalten demnach nahezu denselben Gehalt an Mikroplastik je Gramm Produktgewicht. Stärker verarbeitete Lebensmittel hätten dabei mehr Mikroplastik enthalten. Unterschiede zwischen Marken oder Vertriebsschienen seien keine festgestellt worden.

Damit sei das allgemeine Vorurteil widerlegt, dass Seafood überproportional mit Mikroplastik belastet sei. Entsprechend äußerten die Autoren der Studie Bedenken hinsichtlich der nicht vermeidbaren Präsenz von Mikroplastik. Experten hätten es in der Lunge des Menschen, im Blut, im Herzen und der Plazenta nachgewiesen. Dabei würde Mikroplastik insbesondere inhaliert, aber eben auch über belastete Lebensmittel aufgenommen werden. Die Forscher unter Leitung der Universitäten in Toronto und Washington, D.C., und der gemeinnützigen Umweltorganisation Ocean Conservancy hatten sich auf 16 Proteine fokussiert, darunter panierte Shrimps, Fischstäbchen vom Alaska-Pollack, außerdem frischgefangene Produkte wie Shrimps aus dem Golf von Mexiko, Alaska-Pollack, Key West-Shrimps und pflanzenbasierte "Fischstäbchen". Sämtliche Produkte wurden in den USA gekauft.
Mikroplastik: Fast gleich verteilt in allen Proteinarten
Foto/Grafik: Oregon State University/Wikicommons
Die Unterschiede hinsichtlich des Gehalts an Mikroplastik in Seafood, terrestrischem Fleisch und pflanzenbasierten Proteinen sind zu vernachlässigen. Das ist das Ergebnis einer jüngst publizierten US-Studie.
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