09.01.2026

Compass Group und Transgourmet vereinbaren "strategischen Schulterschluss"

Die Compass Group Deutschland und Transgourmet Deutschland stellen ihre über drei Jahrzehnte gewachsene Zusammenarbeit auf ein neues Fundament. "Beide Unternehmen nutzen die Partnerschaft, um zentrale Zukunftsthemen der Branche gemeinsam voranzutreiben und nachhaltige, digitale und wirtschaftliche Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu entwickeln", heißt es in einer Erklärung. Der "enge strategische Schulterschluss" hebe die Zusammenarbeit "deutlich über die klassische Beziehung zwischen Gastronomie und Lieferanten hinaus".

Gesamte Liefer- und Prozesskette im Blick


Die Partnerschaft nehme die gesamte Liefer- und Prozesskette in den Blick. Die Zusammenarbeit beginne bei der Auswahl der Produkte und reiche über die Planung regionaler Lieferketten bis in die Küchen der Betriebe. "Dieser durchgängige Ansatz schafft eine Qualität und Rückverfolgbarkeit als Antwort auf steigende gesetzliche Anforderungen", so die Unternehmen.

"Große strategische Bedeutung"


„Diese Partnerschaft ist für uns von großer strategischer Bedeutung. Die Compass Group und Transgourmet teilen eine Zukunftsvision. Genau das ist unsere Stärke, die es benötigt, um die Branche aktiv mitzugestalten. Die großen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur im Schulterschluss lösen – mit Partnern, die dieselben Werte teilen und Verantwortung übernehmen. Genau das zeigt die Zusammenarbeit mit Transgourmet“, so Christian Funk, CEO der Compass Group Deutschland.

Auch Joachim Priessnitz, Mitglied der erweiterten Geschäftsführung von Transgourmet Deutschland, betont den besonderen Charakter der Partnerschaft: „Unsere Zusammenarbeit ist ein offenes, innovationsgetriebenes Miteinander, das weit über klassische Lieferbeziehungen hinausgeht. Gemeinsam entstehen hier Lösungen, die für Kunden, Gäste und Mitarbeitende spürbare Verbesserungen bringen und die Zukunft der Gemeinschaftsverpflegung neu definieren.“

Fokus auf Reduktion von CO₂ und Foodwaste


Ein zentraler Fokus liegt demnach auf der CO₂-Reduktion und der Reduktion der Lebensmittelverschwendung. Beide Partner betrachten diese Themen nicht isoliert, sondern als zusammenhängende Aufgaben, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. "Lebensmittelverschwendung wird bereits im Sortiment mitgedacht, in der Logistik reduziert und durch digitale Prozesse in den Betrieben weiter minimiert", so das Ziel.

Daneben spielt Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Der Einsatz gemeinsamer Daten, digitaler Bestellsysteme, moderner Warenlogistik und lückenloser Rückverfolgbarkeit soll Effizienz und Transparenz steigern, die Versorgungssicherheit stärken und eine präzisere Steuerung in den Betrieben ermöglichen. Für die Compass Group sei dies ein "wichtiger Baustein, um die eigene Transformation weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit für Kunden und Gäste langfristig zu sichern".

Neue Standards für Transparenz, Nachhaltigkeit und digitale Effizienz


Weiter heißt es in der Erklärung: "Die Compass Group sieht in der Partnerschaft starke Impulse für die Transformation der Branche. Beide Unternehmen wollen neue Standards für Transparenz, Nachhaltigkeit und digitale Effizienz setzen und damit zeigen, wie moderne Versorgung in einer sich wandelnden Welt funktioniert."

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