30.07.2026

YouGov: Hitzewelle beschert Tiefkühlbranche starkes Juni-Plus

Im Juni 2026 hat der Umsatz der Kategorie Tiefkühlkost (inklusive Speiseeis) im Vergleich zum Vorjahresmonat spürbar angezogen, berichtet der YouGov Consumer Index 06/26. Das Ergebnis lag um 9,3 Prozent deutlich über dem Niveau von Juni 2025.

Verantwortlich für das kräftige Wachstum der Gesamtkategorie im Juni zeigte sich unter anderem die Wetterlage in Deutschland, die nach einer wechselhaften ersten Monatshälfte durch eine ausgeprägte Hitzewelle geprägt war. Davon profitierte insbesondere das Segment Speiseeis, das ein deutliches Umsatzplus von 14,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erzielte. Dieses Wachstum resultierte vor allem aus einer höheren Einkaufsfrequenz (+7,7 %) sowie einem Zuwachs bei den Käufern (+5,8 %). Auf Produktebene trugen sowohl Hauspackungen (+20,4 %) als auch Multipackungen (+12,0 %) zur positiven Entwicklung bei, wobei beide Bereiche ebenfalls mehr Käufer gewinnen konnten (+12,2 % bzw. +5,7 %).

Gesteigerte Frequenz stützt auch Tiefkühlkost exklusive Speiseeis


Auch die Kategorie Tiefkühlkost (exklusive Speiseeis) verzeichnete im Juni 2026 ein solides Umsatzplus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Als wesentliche Treiber erweisen sich hierbei die gestiegene Einkaufsfrequenz (+5,1 %) und die daraus resultierenden höheren Ausgaben pro Käufer (+6,5 %). Innerhalb der reinen Tiefkühlkost hob sich das Segment TK-Obst/Säfte mit einem besonders starken Wachstumsbeitrag von plus 41,3 Prozent ab.

Halbjahresbilanz verzeichnet moderates Umsatzplus


In der kumulierten Betrachtung des ersten Halbjahres 2026 weist die Gesamtkategorie Tiefkühlkost (inklusive Speiseeis) ein Umsatzwachstum von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Die beiden Teilbereiche trugen nahezu in gleichem Maße zum Halbjahresergebnis bei: Das Segment Speiseeis verbuchte ein Plus von 2,1 Prozent, während die Tiefkühlkost (exklusive Speiseeis) um 2,2 Prozent zulegte.

Das Ergebnis des ersten Halbjahres basiert auf höheren Ausgaben pro Einkaufsakt (+1,1 %), einer leicht gestiegenen Einkaufsfrequenz (+0,6 %) sowie einem moderaten Käuferzuwachs (+0,5 %).

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