18.03.2026

Plant-Based-Angebote: Ranking der Markengastronomie 2026

Laut aktuellem ProVeg-Ranking werden beliebte Speisen in der Markengastronomie selbstverständlich pflanzlich serviert - am besten sogar mit Preisvorteil für die Gäste. In diesem Jahr hat die Datenerhebung die Angebote von Unternehmen verglichen, die sich auf Burger, Pizza und Pasta oder Backwaren spezialisiert haben.

Von Burger bis Brötchen: Wer in der Gastro die Nase vorn hat


Die stärksten Angebote zeigten die Speisekarten und Sortimente von Hans im Glück, Domino’s und Backwerk. Im Segment Burger kommen laut ProVeg Gäste bei Hans im Glück besonders auf ihre Kosten, da pflanzliche Zutaten priorisiert werden und Blant-Based-Bestellungen den Gästen im Schnitt sogar Preisvorteile bringen. Wer Nuggets bestellt, bekommt standardmäßig pflanzliche Nuggets aus einer Hähnchenalternative. Lieferdienst Domino’s liegt im Segment Pizza/Pasta vorne und sticht mit seinem Angebot von Vorspeisen bis zu Desserts schon aus früheren Erhebungen hervor, so ProVeg. Der Umfrage nach bedient den schnellen Hunger für unterwegs und den wachsenden Snack-Trend im Segment Backshops am meisten die Kette Backwerk mit belegten Brötchen und süßen Teilchen, aber auch mit Extras wie Hafermilch zum Kaffee ohne Aufpreis.

Angesichts knapper Geldbeutel ist ein Preisvorteil nach wie vor ein entscheidendes Kaufkriterium. Hier würden Backshops eine vorbildliche Rolle einnehmen und pflanzliche Produkte meist zum gleichen Preis wie ihre tierischen Pendants anbieten. Zudem sind Klassiker weiterhin beliebt: „Apfeltasche, Schweinsohr und Franzbrötchen sind bei uns schon seit vielen Jahren rein pflanzlich – so lange, dass das für unsere Kundinnen und Kunden im Alltag eigentlich gar kein Thema mehr ist. Sie kaufen diese Gebäcke vor allem, weil sie einfach gut schmecken“, so Marcel Harnau, Marketingleiter bei Kamps.

Kunden kennen Preise und haben Erwartungen


Aus dem Einkauf im Supermarkt wissen die Verbraucher, dass pflanzliche und tierische Produkte häufig zu vergleichbaren Einstiegspreisen erhältlich sind. Das würde Erwartungen in der Gastronomie wecken. Bei Burger King, Hans im Glück und Peter Pane seien pflanzliche Gerichte preislich besonders attraktiv, denn Gäste würden in der Regel einen Preisvorteil für die pflanzliche Bestellung erhalten. Debora Schweinsberg, Senior Research Manager Health & Sustainability bei ProVeg: „Wenn pflanzliche Speisen keinen Aufpreis mehr kosten oder sogar günstiger angeboten werden, werden sie zur leckeren Selbstverständlichkeit im Alltag.“

Essgewohnheiten verschieben sich


Bei vielen Menschen verschieben sich die Essgewohnheiten. Am Tag zählen zunehmend schnelle und mobile Lösungen (Snacks), am Abend bleibt die Ruhe für eine volle Mahlzeit. Das gilt ganz besonders für junge Menschen: Jeder Dritte zwischen 18 und 24 Jahren snackt täglich, so das Ergebnis einer kürzlichen Umfrage von Burger King Deutschland. Snacks sind das täglich Brot der Backwaren-Anbieter, die den Bedarf bereits heute mit süßen und pikanten Angeboten von Franzbrötchen bis zum Plant Based Crunchy Chicken bedienten.

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